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An der diesjährigen Rigi-Stubete am Sonntag, 29. August mit dabei: Die Kapelle Hans Niederdorfer aus Trimmis GR
RIGI STUBETE AN DEN VSV LUZERN ?
„Rigi – Stubete“ – dieser Begriff kommt einem irgendwie bekannt vor. Dieser bekannte, sommerliche Volksmusikanlass auf der Rigi gibt es seit 1964 – also seit nunmehr 46 Jahren. Initiant war damals der in Volksmusikkreisen bestens bekannte Sponsor und Donator Beat Halter. Seine Idee war, Ländlermusikanten zu sich ins Chalet „Berghus“ einzuladen, wo sie unter sich und ohne Publikum aufspielen konnten. Dem Vernehmen nach soll es dabei urchig und lüpfig zu und her gegangen sein – meistens krähten bereits die Hähne, bis man sich zu einem kleinen Nickerchen (wenn überhaupt) hinlegte. Mit dabei an der ersten Rigi-Stubete im Jahr 1964 waren unter anderen Kaspar Muther, Walter Grob, Hans Gusset, Walter Aregger und natürlich Alois Schilliger. Auch er war zu einem wesentlichen Teil „schuld“, dass Beat Halter die Rigi-Stubete–Idee hatte; beide waren eng miteinander befreundet. Auf Wunsch vieler Ländlermusikfreunde wurde die Rigi-Stubete später eine Art öffentlich: Zwar gabs das interne Musizieren „entre nous“ noch immer; am Tag darauf war dann aber auch die Oeffentlichkeit zugelassen. Und zwar ins Provisorium des ehemaligen Grand-Hotels, das zuvor einem Grossbrand zum Opfer fiel. Und seither haben um die 150 Formationen an der Rigi-Stubete mit gemacht. Mit dem 40 Jahr Jubiläum im Jahr 2004 gab es dann einen Führungswechsel: Beat Halter ist zwar nach wie vor am Rande mit dabei; die organisatorische Hauptarbeit hat aber ein siebenköpfiges OK mit Erwin Tanner an der Spitze übernommen.
VSV LUZERN ?
Seit 2005 ist also Erwin Tanner mit seinen Leuten am „Drücker“ der Rigi-Stubete. Zusammen mit Noldi Küttel, Ernst Mettler, Trudi Mühlherr, Hans Osterwalder und Heinz Städeli hat er auch die Rigi-Stubete am 28./29. August 2010 organisiert, doch scheint sich in diesem OK eine Art Amtsmüdigkeit breit zu machen: Man möchte den Anlass zwar weiterhin durchführen; die Hauptverantwortung dafür aber in andere Hände weiter geben. Dazu der heute noch amtierende OK-Vorsitzende Erwin Tanner: „Es besteht eine gewisse Amtsmüdigkeit oder man will (oder kann) wegen beruflichen Belastungen nicht mehr mitmachen“. Eine Lösung scheint sich aber abzuzeichnen: Der VSV Luzern. Erwin Tanner gibt sich optimistisch: „Das wäre für uns natürlich ein Glücksfall. Wir wüssten diesen Traditionsanlass damit in guten und bewährten Händen. Schon deshalb, weil die Rigi-Stubete künftig ja wieder auf Luzerner Boden stattfinden soll“. Begeistert von der Idee ist – natürlich – auch VSV LU-Präsident Simon Haller. „Das wäre toll“, sagt er; weist aber gleichzeitig darauf hin, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Im Vorstand des VSV Luzern wird man darüber sicher noch ausgiebig diskutieren (müssen), gilt es doch, vor allem finanzielle Fragen zu klären. Im Moment gibt man sich einfach optimistisch, die Rigi-Stubete am Leben zu erhalten und das wäre im Interesse der Sache natürlich wünschenswert. Auch hier gilt halt das Sprichwort „Kommt Zeit, kommt Rat“. Oder anders herum gesagt: „Gut Ding will Weile haben“.
Auf Rigi-Klösterli
Wegen der umfangreichen Bauarbeiten auf Rigi-Kaltbad kann die Stubete dieses Jahr nicht am bewährten Ort stattfinden, sondern muss nach Rigi-Klösterli auf die Goldauerseite verlegt werden. Am Stubete-Konzept ändert sich nichts: Sie beginnt am Samstag, 28. August um 2000 Uhr und geht am Sonntag, 29. August um 1100 Uhr weiter. Dann musizieren bis 1500 Uhr die Kapellen „Via Mala“, „Echo vom Saum“, „Echo vom Poschtsack“, „Diagonal“, Elias Husistein-Simon Haller, das Duo Heidi Bruggmann-Nelly Leuzinger und Jacky Nicollier. Am Samstag, 28. August führen die Rigi-Bahnen Spät-Extrazüge: Rigi Klösterli ab 2300 Uhr nach Arth-Goldau (an 2330 Uhr), Rigi Klösterli ab 2230 Uhr via Rigi Staffel nach Vitznau (an 2320 Uhr; umsteigen auf Rigi Staffel). Es besteht mit dieser Verbindung auf Rigi Kaltbad ein Anschluss mit der Luftseilbahn nach Weggis (2320/2330 Uhr). Herzlich willkommen an der Rigi-Stubete 2010 !! |
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(HRS) Der Bramboden liegt, idyllisch gelegen, oberhalb Hasle im Entlebuch. Rund 1000 Meter über Meer im Napfgebiet inmitten des berühmten Entlebucher Biosphären-Reservates. Eine herrlich ländliche Gegend, in der – nicht zuletzt deshalb – auch die Volksmusik ihren Platz hat. 1985 hat der bekannte Entlebucher Volksmusikant Bruno Emmenegger die inzwischen traditionelle „Brambode-Stubete“ in Zusammenarbeit mit dem Kirchenchor ins Leben gerufen. Ein fröhlicher, unkomplizierter Anlass, der seit 1994 von Stefan Röösli betreut wird; nach wie vor assistiert vom Kirchenchor Bramboden. Dieses Jahr ist die Stubete auf den 29. August angesetzt, beginnt um 1100 Uhr und dauert bis 2200 Uhr. Klar, dass alle Musikantinnen und Musikanten, die zahlreich erwartet werden, ihre Instrumente mitbringen ! Der VSV Luzern wünscht Interpreten und Zuhörern viel Spass ! |
Der VSV Luzern freut sich an dieser Stelle zu aktuellen Anlässen und Veranstaltungen, die unter seiner Mitwirkung durchgeführt werden informieren zu können.
- 25. Juli 2010 1400 - 1600 "Lopperörgeler" im Betagtenzentrum Rosenberg am Schlossberg Luzern. Noch sind sie zu sehen und zu hören, die hübschen Musikantinnen aus dem Lopperdorf Hergiswil NW.
- 8. August 2010 1400 - 1600 Jungmusig Diener-Schmidig im Betagtenzentrum Eichhof
- 22. August 2010 1400 - 1600 Kapelle Werni Fuchs im Betagtenzentrum Staffelnhof, Littau
- Ebenfalls vormerken: Brambodenchilbi (oberhalb Hasle im Entlebuch) und Brambode-Stubete am 29. August 2010 - Details folgen zu gegebener Zeit an dieser Stelle
Der VSV Luzern und die Veranstalter freuen sich über Ihren Besuch! |
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STIMMUNG IN DER „LÄNDLERBEIZ“ (Bild und Text: Hansruedi Sägesser)
Unter dem Motto „Es gfreuts Fäscht“ stand die Zuger Vorortgemeinde Baar vom 25. bis 27. Juni ganz im Zeichen der klingenden Folklore: Tausende Jodlerinnen, Jodler und Besucher trafen sich unter allerbesten Bedingungen zum Zentralschweizerischen Jodlerfest. Ein wolkenloser Himmel über der Festgemeinde und hochsommerliche Temperaturen sorgten für den notwendigen Durst. Im Mittelpunkt natürlich die anspruchsvollen Wettvorträge; daneben wurde in den zahlreichen Beizen aber auch gehörig gefestet. So natürlich auch in der „Ländlerbeiz“, die der VSV Luzern gemeinsam mit dem VSV Zug betrieb. Hier gaben sich Jodler und Musikanten ein fröhliches Stelldichein und trotz der Hitze rückte man näher zusammen, um noch ein Plätzli zu ergattern. Festwirte waren Ursi Villiger und der Luzerner VSV-Präsident Simon (Simi) Haller. Schwerarbeit war angesagt; eine anspruchsvolle Arbeit für die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer in Küche und Service. Feine Grilladen und Tessiner Risotto brutzelten auf dem Grill und im Topf den hungrigen Festbesuchern entgegen und das Bier – wie auch das obligate Glas (oder zwei, drei, vier ?) Weissen – fanden reissenden Absatz. Der VSV-Treffpunkt hätte nicht „Ländlerbeiz“ heissen müssen, wenn sich nicht auch Instrumentalmusikanten unter das gut gelaunte Publikum gemischt hätten. Nicht weniger als acht Volksmusikformationen sorgten für „Stimmung in der Ländlerbeiz“: Die Kapellen „Echo vom Vitznauerstock“, Rast-Wiss, Bucher-Liem-Odermatt, Berlinger-Zumstein, „Diagonal“, Ruedi und Beatrice, „Echo vom Schwarzbuebeland“ und Elias Husistein-Simon Haller heizten den Jodlern in ihren schweisstreibenden Trachten zusätzlich gehörig ein. Und dass dazwischen ein gehaltvolles Jodellied oder ein urchiger Juuz ertönte, machte das Ganze noch sympathischer. Auch VSV-Würdenträger wie der Innerschweizer Regionalvertreter Thedy Christen, der Schwyzer VSV-Präsident Kari Dillier, Urs Müller (Vorstandsmitglied VSV Luzern) und der „Ländlerbeiz“-Festwirt himself, Simon Haller (Präsident VSV Luzern), griffen zu ihren Instrumenten und setzten den volkstümlichen Darbietungen noch einen obendrauf. Erwähnenswert aber auch der Einsatz der Helfer in Küche, hinter dem Buffet und im Service. Allein vom VSV Zug waren 12 Verbandsmitglieder im stressigen Einsatz – ganz abgesehen von vielen weiteren, guten Geistern. Eine tolle Feststimmung zweieinhalb Tage lang in der „Ländlerbeiz“ am Zentralschweizerischen Jodlerfest also; verständlich, dass die verantwortlichen Festwirte Ursi Villiger und Simon Haller eine positive Bilanz zogen: „Es war ein Riiiiiesenchrampf“, sagt Simi Haller rückblickend, „es hat aber trotzdem Spass und Freude gemacht“. Der Einsatz habe sich in jeder Beziehung gelohnt und Jodler, Musikanten und Besucher einander näher gebracht. Damit ist auch der Beweis einmal mehr dokumentiert, dass sich Jodelgesang und Volksmusik im Dienste unserer klingenden Folklore gegenseitig wertvoll ergänzen.

Auch sie schwitzten in Baar eifrig mit: Das Handorgelduett Ruedi und Beatrice. Hoffnungsvoller Nachwuchs auf den Akkordeon (weitere Bilder sind in der Galerie zu finden - herzlichen Dank für das Bildmaterial an Zita Schlumpf, VSV - Zug)
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